Resilienz

Stehaufmentalität - gestärkt herauskommen aus der Krise

Resilienz ist kein deutsches Wort, sondern kommt aus dem englischen Sprachgebrauch. Es ist die Fähigkeit erfolgreich mit belastenden Lebensumständen umzugehen und bedeutet Widerstandkraft und Stressresistenz.

Die aktuelle Resilienzforschung hat gezeigt, dass sich Resilienz lernen lässt.

Es gibt mindestens 7 Wege, um resilient zu werden:

1.      Optimismus

2.      Akzeptanz des Unabänderlichen

3.      Lösungs- bzw. Ressourcenorientierung

4.      Emotionales Selbstmanagement /Work-Life-Balance

5.      Verantwortung übernehmen

6.      Beziehungs- und Netzwerkmanagement

7.      Ziele setzen und Zukunft planen

 

Ihr Nutzen von resilientem Verhalten:

  • Rückschläge besser wegstecken
  • Konstruktiver Umgang mit Veränderungen und Verlusten
  • Stress besser verarbeiten
  • Positive persönliche Entwicklung
  • Resilientes Verhalten ist Stütze in Führung und Management
  • Vorbeugung gegen Burnout und stressbedingte Erkrankungen
  • Gelassenheit und innere Balance

 

Die Forschung hat gezeigt:  Resiliente Mitarbeiter sind gesünder und erfolgreicher/ Beobachtung von 450 AT&T Mitarbeitern

Der amerikanische Psychologe und Managementtrainer Al Siebert beschreibt in seinem Buch „The Resiliency Advantage“ eine Langzeitbeobachtung von 450 Mitarbeitern eines Tochterunternehmens des Telefonkonzerns AT & T. Die Ankündigung von massiven Stellenstreichungen führte bei 2 Dritteln der Mitarbeiter zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen. Sie äusserten sich in Migräne, Angstattacken, Depressionen und Herz-Kreislauf-Krankheiten. 1 Drittel jedoch zeigte keinerlei solcher Anzeichen. Als sie dazu befragt wurden sagten, sie, dass sie die Veränderungen als Herausforderung betrachten würden, sie glaubten daran, dass sie ihre Zukunft aktiv mitgestalten können.

 

FAQ:

Was ist der Unterschied zwischen Work-Life-Balance/Burnout-Prophylaxe und Resilienz?

Bei ersterem geht es darum privatem und beruflichen Stress mit  einer besseren innerer Balance zu begegnen. Auf das Resilienzkonzept übertragen, handelt es sich hierbei vor allem um das Erlernen von Selbstmanagement Techniken. Darüberhinaus gibt es verschiedene Stadien einer Burnout-Spirale (Freudenberger).  Für Kollegen und Führungskräfte ist es wichtig, feststellen zu können, in wie weit ein Kollege oder Mitarbeiter bereits drin steckt. 

Bei der Burnout-Prophylaxe geht es darum, festzustellen, auf welcher Stufe der Burnout-Spirale man sich befindet und Vorkehrungen zu treffen, dass man nicht weiter hineinrutscht. Menschen, die sehr weit vorangeschritten sind, brauchen ärztliche Hilfe. Frühen Stadien der Burnout-Spirale kann man mit  entsprechenden Massnahmen entkommen.

Führt Resilienz automatisch zu einer besseren Work-Life-Balance?

Das Resilienzkonzept ist sehr viel komplexer als das Work-Life-Balance –Konzept. Work-Life –Balance ist Teil der Resilienz.